Auf dem Hof Steinhorst leben unsere Legehennen in einem mobilen Hühnerstall. Dieser wird regelmäßig mit Hilfe eines Treckers auf neue saftige Wiesen umgezogen. Die Hühner haben somit immer frischen Grünauslauf und der Boden vor dem Stall, der normalerweise sehr schnell kahl und überdüngt ist, wird geschont. Der natürliche Hühnerdünger wird gleichmäßig auf die Flächen verteilt und Krankheitserreger haben durch die kurzen Standzeiten kaum eine Chance sich zu entwickeln.

Nach Möglichkeit versuchen wir mit „alternativen“ Hühnerrassen der „Ökologische Tierzucht gGmbH“ (ÖTZ) zu arbeiten. Die ÖTZ ist auf der Suche nach dem „Öko-Huhn“, um eine robuste und stabile Rasse für den Biobereich zu finden. Allerdings stehen diese Rassen nicht immer zur Verfügung, sodass wir zwischendurch auch noch das klassische Biohuhn „Lohmann braun“ im Stall haben. Diese Tiere stammen selbstverständlich auch von Aufzuchtbetrieben, die nach Bioland-Richtlinien arbeiten.

Näher Informationen zum Öko-Huhn finden Sie hier.

Seit einigen Jahren werden auf dem Hof Steinhorst auch Bruderhähne aufgezogen. Das sind die Tiere, die nach dem Schlupf normalerweise geschreddert oder vergast werden. Der Grund dafür ist, dass sie unwirtschaftlich sind. Dabei handelt es sich um die Brüder der Legehennen. Die Legehennen wurden auf Legeleistung und nicht auf Fleischansatz gezüchtet. Somit setzten die männlichen Tiere kaum Fleisch an und sind für den Markt uninteressant. Ein Bruderhahn hat ein Schlachtgewicht zwischen 1,2 und 1,5 kg. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Kunden gerne die kleineren Hähnchen nehmen, da Sie zum einen nur ein kleinere Haushalt sind oder sich nicht nur an Fleisch satt essen möchten. Für weitere Informationen zu Bruderhähnen nehmen Sie gerne Kontakt mit unserem Gemüse bringt’s Büro auf.

Der Laakenhof hat nach 25 Jahren seinen eigenen Zuchtstamm aufgegeben. Sobald der Laakenhof auf den neuen Hof in Enniger gezogen ist, möchte Reinhold wieder Rassegeflügel halten und selber züchten.