...aus Freilandhaltung

Tiergerechte Freilandhaltung
Wir halten unsere 200 Hühner in Freilandhaltung. Unser Stall ist groß und bietet Möglichkeit zum scharren, sandbaden und zum Ruhen auf erhöhten Sitzstangen. Die Hühner werden 2mal am Tag gefüttert und haben ausreichend Tränken. Wenn das Wetter es Zulässt können in den Auslauf.

Unsere Hühnerrasse
Das Besondere an unserer Hühnerhaltung ist unsere eigene Hühnerzucht. Wir haben aus den Rassen Bielefelder Kennhuhn und Italiener unsere eigene Hofrasse entwickelt, die gesund und ruhig ist und einigermaßen viel Eier legt.
Ferner halten wir noch einige Tiere der Rasse Aurocaner, die grüne Eier legen. So gibt es auf dem Laakenhof jedes Frühjahr junge Küken die wir hier aufziehen. Hiermit leisten wir einen besonderen Beitrag bäuerliche Agrarkultur zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Geflügelfleisch
Durch die eigene Zucht erhalten wir auch Hähnchen die wir aufziehen. Die Hähnchen leben bei uns 6 Monate, werden ökologisch gefüttert und artgerecht gehalten.Im Herbst werden sie geschlachtet. Durch die Bewegung und das Alter hat das Fleisch einen anderen Charakter als übliche Masthähnchen, die nur 2 Monate alt werden. Unsere Tiere haben mehr Eigengeschmack. Der Anteil an Schenkel ist relativ groß und der Brustfleischanteil geringer. Zudem benötigen sie mehr Garzeit. Wir empfehlen sie zunächst 2-3 Stunden auf kleiner Flamme (mit etwas Wasser auf dem Blech) im Backofen zu garen und anschließend noch 45-60 Minuten bei stärkerer Flamme zu Rösten, damit das Hähnchen schön kross wird..

Das Futter
Wir füttern unsere Hühner mit eigenem Getreide, ökologischem Zukaufsfutter und Gemüseresten. Ferner finden sie Gras und Kleintiere auf unseren Weiden.

Artgemäße Tierhaltung
Den Hennen werden Ställe angeboten, in denen sie sich frei bewegen können. Sie haben Bereiche, wo sie sich zurückziehen und ausruhen oder gemeinsam fressen und trinken können. Im eingestreuten Bereich des Stallbodens können die Hühner scharren, nach Körnern picken oder auch ein Staubbad zur Gefiederpflege nehmen. Darüber hinaus haben die Hühner einen Auslauf, in dem sie ebenfalls scharren und Gras fressen können. Die Hühner erhalten ausschließlich Biofutter.

Unser Geflügel
Unsere Legehennen leben in einem mobilen Hühnerstall. Dieser wird regelmäßig mit Hilfe eines Treckers auf neue saftige Wiesen umgezogen. Die Hühner haben somit immer frischen Grünauslauf und der Boden vor dem Stall, der normalerweise sehr schnell kahl und überdüngt ist, wird geschont. Der natürliche Hühnerdünger wird gleichmäßig auf die Flächen verteilt und Krankheitserreger haben durch die kurzen Standzeiten kaum eine Chance sich zu entwickeln.

Mit unseren Legehennen der Rasse „Domäne Silber“ unterstützen wir die „Ökologische Tierzucht gGmbH“ (ÖTZ) auf der Suche nach dem „Öko-Huhn“. Dies ist eine Initiative von den Bioverbänden Bioland und Demeter, die die Unabhängigkeit der Biolandwirte von den großen Zuchtkonzernen anstreben und dem Kükentöten eine Ende bereiten möchten. „Ziel des Projektes ist es, eigene, authentische Strukturen für eine ökologische Tierzucht zu schaffen. Dabei liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Implementierung eigener Zuchtstrukturen im Bereich des ökologischen Geflügels“ (ÖTZ 2016). Für die ÖTZ dokumentieren wir die Legeleistungen und die Eigeweichte jeder einzelner Legeperiode.

Näher Informationen finden Sie auf folgender Seite: http://www.oekotierzucht.de/

Auf Grund der schlechten Verfügbarkeit der „Domäne Silber“ und „Domäne Gold“ haben wir 2016/17 wieder das klassische Biohuhn „Lohmann braun plus“, von unserem Biolandpartner Jens Bodden, aufgestallt. Auch für dieses Jahr sieht die Situation nicht anders aus. Für 2018/19 werden wir versuchen, wieder die Domäne zu bekommen.

Hähnchen – Bruderhahn oder Masthähnchen?
Der Bruderhahn ist in unserem Fall der Bruder unserer Legehennen der Rassen Domäne Silber und Domäne Gold. Auch diese werden normalerweise nach dem Schlüpfen getötet, da sie nicht viel Fleisch ansetzten und somit nicht dem klassischen Masthuhn entsprechen. „Der ÖTZ ist es jedoch ganz besonders wichtig, dass die männlichen Küken der ÖTZ-Legehennen auch aufgezogen werden. Die Verantwortung hierfür liegt hierfür jedoch bei den Landwirten“ (ÖTZ 2016). Dieses Jahr probieren wir das sogenannte Zweinutzungshuhn aus. Bei diesen Tieren werden sowohl die weiblichen als auch die männlichen Tiere genutzt. Die Hennen haben eine etwas geringe Legeleistung im Vergleich zu den Hochleistungshennen und die Hähnchen setzten etwas mehr Fleisch an als die Bruderhähne. Ab Dezember gibt es auch wieder unsere Bruderhähne.

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