Unsere Legehennen und Hähnchen

 

Geflügel vom Hof Steinhorst
Unsere Legehennen leben in einem mobilen Hühnerstall. Dieser wird regelmäßig mit Hilfe eines Treckers auf neue saftige Wiesen umgezogen. Die Hühner haben somit immer frischen Grünauslauf und der Boden vor dem Stall, der normalerweise sehr schnell kahl und überdüngt ist, wird geschont. Der natürliche Hühnerdünger wird gleichmäßig auf die Flächen verteilt und Krankheitserreger haben durch die kurzen Standzeiten kaum eine Chance sich zu entwickeln.

Mit unseren Legehennen der Rasse „Cream“ unterstützen wir die „Ökologische Tierzucht gGmbH“ (ÖTZ) auf der Suche nach dem „Öko-Huhn“. Dies ist eine Initiative von den Bioverbänden Bioland und Demeter, die die Unabhängigkeit der Biolandwirte von den großen Zuchtkonzernen anstreben und dem Kükentöten eine Ende bereiten möchten. „Ziel des Projektes ist es, eigene, authentische Strukturen für eine ökologische Tierzucht zu schaffen. Dabei liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Implementierung eigener Zuchtstrukturen im Bereich des ökologischen Geflügels“ (ÖTZ 2016). Für die ÖTZ dokumentieren wir die Legeleistungen und die Eigeweichte jeder einzelner Legeperiode.

Näher Informationen finden Sie auf folgender Seite: http://www.oekotierzucht.de/

Hähnchen – Bruderhahn oder Masthähnchen?
Der Bruderhahn ist in unserem Fall der Bruder unserer Legehennen der Rassen Cream und Coffee. Auch diese werden normalerweise nach dem Schlüpfen getötet, da sie nicht viel Fleisch ansetzten und somit nicht dem klassischen Masthuhn entsprechen. „Der ÖTZ ist es jedoch ganz besonders wichtig, dass die männlichen Küken der ÖTZ-Legehennen auch aufgezogen werden. Die Verantwortung hierfür liegt hierfür jedoch bei den Landwirten“ (ÖTZ 2016). Dieses Jahr probieren wir das sogenannte Zweinutzungshuhn aus. Bei diesen Tieren werden sowohl die weiblichen als auch die männlichen Tiere genutzt. Die Hennen haben eine etwas geringe Legeleistung im Vergleich zu den Hochleistungshennen und die Hähnchen setzten etwas mehr Fleisch an als die Bruderhähne.

Der Laakenhof hat nach 25 Jahren seinen eigenen Zuchtstamm aufgegeben. Sobald der Laakenhof auf den neuen Hof in Enniger gezogen ist, möchte Reinhold wieder Rassegeflügel halten und selber züchten.

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